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Inhaltsverzeichnis
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Buch
Seit Tausenden von Jahren gibt es die chinesische Astrologie, die in ihrem Sinngehalt in wesentlichen Zügen mit der Philosophie des Taoismus korrespondiert. Die zwölf Tierkreiszeichen und die Fünf-Elemente-Lehre bilden dabei die Basis für die Berechnung von Strömungen und Tendenzen, zur Feststellung von Stärken und Schwächen. Neben Charaktereigenschaften, Erziehungs- oder Partnerschaftsfragen bietet das chinesische Horoskop auch die Möglichkeit, berufliche Vorlieben und tendenzielle Strömungen in den nächsten Jahren aufzugreifen und in die Lebensplanung einzubauen.

Autorin
Chi An Kuei erlernte während ihrer Ausbildung an der Fachhochschule für Astrologie in Taipeh die chinesische sowie die westliche Astrologie, daneben die chinesische Antlitzdeutung und die Psychologie. Sie berät in ihrem Institut für astrologische Beratung in München äußerst erfolgreich hochgestellte Pesönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Einführung
Viele Menschen unterliegen dem Irrtum, sie müssten die Vorhersagen, die die chinesische Astrologie treffen kann, sklavisch als unveränderliches Schicksal auffassen und damit jede eigene Verantwortung an eine Art höhere Instanz abgeben.
Zwar sind aufgrund bestimmter Konstellationen bestimmte Erfahrungen und kommende Ereignisse bereits festgelegt und in gewissem Sinn unabwendbar. Doch wie ich einem solchen Ereignis begegne, kann ich selbst entscheiden. Schicksal ist nie eine Frage des Zufalls, sondern eine Frage der richtigen Wahl.
Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Dasein selbst zu gestalten, sein vorhandenes Potenzial auszuschöpfen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Ob ich als Büffel, Ratte oder Tiger zur Welt komme, ich habe immer eine Chance, mein Glück zu finden, wenn ich bereit bin, die mir durch mein Zeichen geschenkten Anlagen, Denkstrukturen, Talente, aber auch Grenzen zu erkennen und damit optimal umzugehen. In diesem Sinn möchte ich mein Buch verstanden wissen: als eine Art Lebenshilfe, die es dem Einzelnen ermöglicht, seine charakterlichen Eigenschaften, seine Stärken und Schwächen zu entdecken. Widmen Sie ruhig einmal ein wenig Aufmerksamkeit der ausführlichen Charakteristik Ihres Aszendentenzeichens oder des Zeichens Ihres Partners oder Kollegen, um noch tiefere Einsichten zu erlangen, als die Zusammenfassungen bieten können.
Und nun möchte ich all meinen Lesern viel Glück auf ihrer Lebensreise und Freude an der Beschäftigung mit diesem Buch wünschen!

Die chinesische Astrologie

Noch heute misst man der Astrologie in Asien große Bedeutung zu und wendet sie, anders als im Abendland, in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens an. Seit Tausenden von Jahren hat die Astrologie in China ihren Sinngehalt, der in wesentlichen Zügen mit der Philosophie des Taoismus korrespondiert, nicht verändert.
Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde und hat die Aufgabe, diese beiden Welten miteinander in Einklang zu bringen. Die Erfüllung irdischer Angelegenheiten ist dabei nur ein Teil des Auftrags, den er zu bewältigen hat. Um diese Harmonie, den Gleichklang von Himmel und Erde, zu erreichen, ziehen die Chinesen das Horoskop zurate, das gegenwärtige und zukünftige Tendenzen aus der Beobachtung des Kräftespiels vergangener Phasen zu erklären weiß. Alles ist im Übergang und Wandel begriffen. Das Heute birgt bereits das Morgen in sich, ebenso wie das Gestern das Heute enthielt.
Auch zum Tod hat man ein anderes Verhältnis als in Europa. Wenn jemand stirbt, ist lediglich der Körper mit seinen Funktionen zum Stillstand gekommen, der Geist aber lebt weiter. Wie alles im Leben sieht man in Asien auch das Sterben als Wandlungsprozess, als Phase in einem sich ewig wiederholenden Kreislauf.
Um aber dem Toten diesen Weg in ein anderes Reich, diesen Übergang in eine andere Form zu erleichtern, wird astrologisch berechnet, welcher Tag am günstigsten für die Bestattung ist.
Die Bauern nutzten die Astrologie früher als ständigen Ratgeber. Das Horoskop bestimmte dabei nicht nur die günstigsten Zeitpunkte für Saat und Ernte, sondern warnte auch vor möglichen Überschwemmungen oder Dürrezeiten. In den riesigen Anbaugebieten Chinas waren solche Auskünfte von fundamentaler Bedeutung.
Doch zog man das Orakel nicht nur in Fragen der Landwirtschaft zurate. Auch in persönlichen Angelegenheiten errechnete der Astrologe die zukünftigen Tendenzen und erteilte den Bauern Auskunft darüber, ob das Datum einer Hochzeit günstig war und ob man reiche Nachkommenschaft erwarten könnte.
Wann man in China begann, die Wege des Schicksals zu berechnen, liegt im Dunkeln. Doch nimmt man an, dass schon um das Jahr 2000 vor Christus die ersten Niederschriften existierten, die detaillierte Angaben über bestimmte Kräftekonstellationen enthielten. Leider ist aus dieser frühen Phase nur sehr wenig historisches Material erhalten.
Wahrscheinlich wurde während der Shang-Dynastie der Kalender auf den Zyklus des Mondes abgestimmt. Der Einfluss des Mondes, des nächsten Nachbarn der Erde im All, ist der Menschheit seit dem Heraufdämmern der Zivilisation bekannt. Er bestimmt nicht nur die Gezeiten, den ewigen Wechsel von Ebbe und Flut, sondern wirkt auf alle Körper ein, nicht zuletzt auf den menschlichen Organismus. Jahrhundertelange Beobachtungen haben die Bedeutung des Mondes bestätigt und ließen ihn so zum wichtigsten Faktor innerhalb des chinesischen Kalenders werden.
Leider wurden aus politischen Gründen viele wertvolle Schriften und Hinweise auf die Frühgeschichte der chinesischen Philosophie und der Weissagung vernichtet.
So bleibt nur die alte buddhistische Legende zu erzählen, die uns erklärt, wie man auf die zwölf Tierkreiszeichen verfiel: Als China eine neue Ordnung brauchte und das Neujahrsfest herannahte, beschloss Buddha, alle Tiere der Schöpfung zu einer großen Feier einzuladen. Er versprach ihnen kostbare Geschenke, wenn sie dem Fest beiwohnten, doch nur zwölf Tiere erschienen: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.
Da beschloss Buddha, jedem dieser Tiere ein Jahr zu widmen. Mit einem feierlichen Eid ließ er sie schwören, dass sie während dieser Zeit Tag und Nacht reisen und die Menschheit zum Guten bekehren wollten. Während das auserwählte Tier unterwegs war, sollten alle anderen in der Stille wirken und warten, bis die Reihe an ihnen war.
Und so geschah es dann. Weil die Ratte als Erste auf dem Neujahrsfest erschienen war, durfte sie als Jünger Buddhas den Anfang machen. Wenn sie ihr Jahr vollendet hat, wird sie der Reihe nach von den anderen elf Zeichen abgelöst, bis der Zyklus sich wieder geschlossen hat. Alle Menschen aber, die im Jahr eines jeweiligen Tiers geboren sind, sollen dessen charakterliche Merkmale und Anlagen besitzen.
So weit die Legende, die den zwölf Stunden des Tages, den zwölf Stunden der Nacht und den zwölf Monaten des Jahres jeweils ein Tier zuordnet. Wie im Abendland sind diese Tiere archetypische Träger menschlicher Verhaltensmuster und geben Hinweise auf Grundstrukturen, die uns innewohnen.

Das Yin-Yang-Prinzip

In China bedeutet alles Geschehen energetisches Geschehen; das heißt, jede Erscheinung, sei sie nun sichtbar oder unsichtbar, ist einem ständigen Prozess des Wandels unterworfen. Anders als im europäischen Denken begreift man die Dinge nicht, indem man einzelne Aspekte herausgreift und zu verstehen versucht, sondern sieht alles in Zusammenhängen und in Relation zueinander.
Mit den Begriffen des Yin und des Yang und der fünf Wandlungsphasen schuf man ein System, das die Beziehungen aller Erscheinungen möglichst leicht fassbar machen sollte. Im Fernen Osten werden alle Phänomene, auch die alltäglichsten, nach dem Yin-Yang-Prinzip eingeordnet. Das Yang bezeichnet dabei das Männliche, das Yin das Weibliche. Sie gehören immer zusammen und bilden zwei Teile einer Einheit. Nichts existiert, ohne zugleich auch immer diese zwei Seiten zu enthalten, wobei sich dem menschlichen Fassungsvermögen das Sichtbare nur durch das Unsichtbare offenbart. Mit anderen Worten ausgedrückt: Wir können das Helle (das Männliche, das Yang) nur deshalb sehen, weil es sich vom Dunkeln (dem Weiblichen, dem Yin) abhebt. Das Yang wird dabei als aktives, veränderndes, das Yin als passives, bestehendes Prinzip bezeichnet.
Die einfachste Erklärung für das Yin-Yang-Prinzip finden wir im Prozess der Zeugung. Das Männliche befruchtet das Weibliche und daraus entsteht ein Drittes, ein Kind.
So fasst man im Fernen Osten jedes Phänomen als Wechselspiel zweier gegensätzlicher, aber einander ergänzender energetischer Aspekte auf. Mit diesem System versucht man, Harmonie und Ordnung herzustellen, mag es sich nun auf den eigenen Körper und seine Ernährung oder auf soziale Gegebenheiten beziehen.
Auch in der chinesischen Medizin findet dieses Prinzip praktische Anwendung.

Die fünf Wandlungsphasen

Ebenso wie das Yin-Yang-Prinzip sind die fünf Wandlungsphasen ein System, das in allen Bereichen des Lebens angewendet wird, um die polaren Kräfte eines Geschehens einzuordnen. xing, die chinesische Bezeichnung der Wandlungsphasen, bedeutet wörtlich übersetzt »Durchgang« und deutet damit an, dass zwischen diesen Phasen eine starke Wechselwirkung besteht, dass sie einander bedingen. Fälschlicherweise wird für diesen Begriff in Europa oft das Wort »Element« benutzt, was zu der Annahme führt, es handle sich hier um etwas Ähnliches wie in der griechischen Lehre von den vier Elementen. Doch es handelt sich hier um einen völlig anderen Denkansatz.
Die fünf Wandlungsphasen sind das Metall, das Wasser, das Holz, das Feuer und die Erde. Ebenso wie das Yin und das Yang sind sie voneinander abhängig und dabei völlig gleichwertig. Ein Zeichen bezieht sich auf das andere, kein Zeichen könnte ohne die übrigen existieren. Aus ihrer Konstellation zueinander ergibt sich ein Gleichgewicht der Kräfte beziehungsweise deren Verschiebung.
Einfache Beispiele mögen den Zusammenhang der fünf Wandlungsphasen zueinander erläutern.
Das Wasser führt dem Holz Nahrung zu. Es fällt als Regen oder Tau und wird in den Wurzeln eines Baumes gespeichert.
Das Holz wiederum nährt das Feuer, das außer Sauerstoff auch Brennmaterial benötigt. Ein Feuer kann auch entstehen, wenn man zwei Hölzchen stark aneinander reibt.
Aus dem Feuer wird Erde, denn alles, was von ihm ergriffen wird, ist zuletzt Asche. Und nur durch die Erde kann Feuer sichtbar werden, denn, wie schon gesagt, ein Feuer braucht Material, das es verbrennen kann.
In der Erde aber finden wir das Metall, das oft in ihren Tiefen lagert.
Einen Kreislauf dieser Art mit den einzelnen Stufen Wasser – Holz – Feuer – Erde – Metall bezeichnet man als Hervorbringungsreihe, denn aus jedem Durchgang geht etwas hervor.
Daneben gibt es noch zwei weitere Reihen: die der Bezwingung und die der Überwältigung. Im Fall der Bezwingung gilt folgender Kreislauf:
Feuer – Metall – Holz – Erde – Wasser.
Das Feuer bezwingt das Metall, denn es schmilzt durch seinen großen Hitzeeinfluss das Eisen, sodass dieses geschmiedet werden kann.
Das Metall bezwingt das Holz, indem es, zum Beil umgewandelt, den Baum fällt.
Das Holz bezwingt die Erde, indem es mit seinen Wurzeln das Erdreich festhält.
Die Erde bezwingt das Wasser, denn durch Aufschüttung von Dämmen und den Bau von Kanälen wird sein Lauf geregelt.
Das Wasser bezwingt wiederum das Feuer, denn es kann es auslöschen.
Die letzte Reihe, die der Überwältigung, veranschaulicht jene Vorgänge, die zu einer Störung des energischen Kräftespiels führen und damit meist eine Krankheit oder eine Störung in der Partnerschaft zur Folge haben. In diesem Kreislauf streben die einzelnen Phasen nach Dominanz, wodurch das harmonische Gesamtbild zerstört wird. In der chinesischen Medizin forscht man nun nach dem Ursprung dieser Störung, um so das verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen. Das Spiel dieser Kräfte findet in den Vorgängen des Lebens seinen Ausdruck. Natürlich handelt es sich hier um vereinfachte und grobe Darstellungen sehr komplexer Vorgänge, denn niemand ist einfach nur Wasser, Feuer oder Metall. Es ist ein großer Unterschied, ob ich als Ratte mit Aszendent Tiger in der Phase des Feuers zur Welt gekommen bin oder als Drache mit Aszendent Ziege in der Phase des Feuers. Auch sind ja, wie gesagt, diese einzelnen Phasen nicht statisch, sondern in ihrer Wirkung dynamisch.
Auch der menschlichen Anatomie ordnet man die fünf Wandlungsphasen zu und schafft so eine Verbindung für die ineinander greifenden Funktionen der einzelnen Organe. Ein chinesischer Arzt betrachtet eine Erkrankung immer als Kette von Ursache und Wirkung und sieht im Symptom gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs.
Die Einordnung in das Yin-Yang-Prinzip und in die fünf Wandlungsphasen hat so auf vielen Ebenen in China Bedeutung, im Bereich der Astrologie ebenso wie in der Medizin oder Landwirtschaft. Denn einem Chinesen ist das philosophische Erbe seiner Väter wohl vertraut, und er weiß es in allen Bereichen des täglichen Lebens anzuwenden.

Metall

Wer in einem Metalljahr zur Welt kam, zeichnet sich meist durch den starken, unbeugsamen Willen aus, mit dem er seine Angelegenheiten in Angriff nimmt. Er kann mit geradezu eiserner Kraftanstrengung durchsetzen, was ihm wichtig ist, und erweist sich als unerbittlicher Gegner, wenn man ihm in die Quere kommt.
Es gibt einige Metalle, die eine starke Leitfähigkeit für Elektrizität besitzen. Ähnlich verhält es sich meist mit Menschen, die in dieser Wandlungsphase zur Welt kamen: Man hat manchmal das Gefühl, als empfinge man starke Stromstöße, wenn man sich in ihrer Gegenwart aufhält.
Flexibilität jedoch, die Fähigkeit zum Kurswechsel, ist diesen Charakteren weniger eigen. Wenn die Umstände jedoch eine Veränderung erfordern, können sie ausgesprochen dogmatisch wirken, denn auch wenn ein Plan sich als undurchführbar erweist, beharren sie auf einer Ausführung. Neuerungen jedoch, die sie selbst einführen, setzen sie entschieden durch, wobei sie oft einen sicheren Instinkt an den Tag legen.
Metallmenschen bevorzugen meist Berufe, die ihrer Fähigkeit zur Konstruktion entgegenkommen, wie die des Architekten, des Ingenieurs oder des Grafikers. Denn hier verbindet sich Erfindungsgeist mit Materialkenntnis, der Sinn für Funktionalität mit ästhetischem Formgefühl.

Wasser

Ein Mensch, der in der Wandlungsphase des Wassers zur Welt kam, besitzt immer die grundlegenden Eigenschaften, die sich in diesem Element manifestieren. Wasser ist zum Beispiel überaus aufnahmebereit und kann in sich die verschiedensten Dinge vereinigen. Es trennt nicht, sondern löst auf. Das erklärt zum Teil die »ozeanischen Gefühle«, die ein Mensch seiner Umwelt gegenüber empfinden kann, wenn er in der Phase des Wassers geboren wurde. Er fühlt, dass in der Tiefe alle Menschen und Dinge eins sind, da sie demselben Ursprung entstammen und sich nur auf verschiedene Weise ausgestaltet haben. Wassermenschen sind deshalb immer überaus einfühlsam, besitzen einen hohen Grad an Intuition und Mitgefühl und können ausgesprochen gut kommunizieren.
Der Wassermensch nimmt den Fluss aller Dinge wahr, der dem des Wassers gleicht. Wasser behält zwar seinen Lauf bei, ist aber doch an derselben Stelle nie das gleiche Wasser.
Nach außen eher still und zurückhaltend, geht er so konsequent seinen Weg wie ein ruhiger Fluss, der Felsenriffe zu umgehen weiß. Sein Einfluss auf andere ist eher leise und doch manchmal ungleich intensiver als reines Dominanzverhalten. Er ist eindringlich, aber nicht scharf; er ist weich und dadurch unzerbrechlich. Kanten und Ecken weiß er durch seine unnachahmliche Einfühlungsgabe abzuschleifen. Dem Wasser gleich kann er sich überallhin verströmen und sich mit großer Flexibilität auch widrigsten Umständen anpassen. Ein Wassermensch weist sich immer durch den hohen Grad seines Anpassungsvermögens aus.

Holz

Menschen, deren Geburtsjahr in die Phase des Holzes fällt, besitzen einerseits die Stärke eines Baumstammes, der fest in der Erde wurzelt, und andererseits die Biegsamkeit des Wipfels, dessen Blätter im Wind rascheln. Sie sind von Natur aus umgänglich, haben jedoch sehr starke Moralbegriffe und stehen meist mit beiden Beinen fest auf der Erde. Sie wissen den Wert des Materiellen zu schätzen, da es ihnen Halt und Festigkeit verleiht, würden aber nie ihr Leben einseitig darauf ausrichten. Gewöhnlich gründen sich ihre Ansichten ebenso wie ihre Verhaltensweisen auf konkrete Tatsachen; dabei klammern sie sich jedoch nicht starr an einmal gefundene Kategorien, sondern sind Veränderungen durchaus aufgeschlossen.
Holzcharaktere sind immer auf die Erweiterung ihres Wirkungskreises bedacht und können auf zahlreichen Gebieten Wurzeln fassen.
Dabei sind sie stets bereit, die Früchte ihres Erfolgs mit anderen zu teilen, und können sich uneingeschränkt für ihre Mitmenschen einsetzen.
Mit dem ständigen Anlegen neuer Jahresringe symbolisiert das Holz das stetige Wachstum, das Menschen dieser Phase in ihrem Dasein anstreben, das ständige Werden; und es trägt in sich das Potenzial, zu Feuer zu werden, in Flammen aufzugehen.

Feuer

Menschen, die in der Wandlungsphase des Feuers zur Welt kamen, tragen in sich meist das Potenzial eines mittleren Waldbrandes. Mit der Heftigkeit einer plötzlich emporlodernden Flamme nehmen sie alles in Angriff, was ihnen wichtig ist. Ein Feuermensch bezieht sein Identitätsgefühl meist aus dem Umstand, dass irgendetwas da ist, woran er sich entzünden kann, gleichgültig ob dies eine Idee, eine Weltanschauung oder ein berufliches Projekt ist. Ohne ein gewisses Maß an Konfrontation können Feuergeister nicht leben, zumal der Vorgang der Verbrennung auch ein reinigendes Element in sich trägt. Dicke Luft ertragen sie nicht und ziehen die Hitze eines Gefechts vor, aus der alle Beteiligten geläutert hervorgehen.
Etwas in sich hineinzufressen, sich zu zügeln, ist Feuermenschen fremd. Sie sind dynamisch, mobil, spontan und meist auch sehr dominant in ihrem Verhalten. Mit ungeheurer Energie und großer Leidenschaft setzen sie sich für ihre Aufgaben ein. Sie können dabei auch rücksichtslos vorgehen und sehr schnell ungeduldig werden, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Denn wenn sie in Flammen aufgehen, existiert sonst nichts mehr für sie, sie gehen völlig in ihrer Aktivität auf.

Erde

Die Erde ist endlich, fest und begrenzt. Erdmenschen wissen mit diesen Grenzen umzugehen, da sie sich meist an den Gegebenheiten der Materie orientieren. Sie handeln praktisch und zielgerichtet und denken in der Hauptsache kausal. Sie haben die Tatsachen des Lebens akzeptiert und beziehen ihr Gedankengut meist aus gegebenen Fakten. Aus diesen Gründen haben sie großes Talent zur Planung und Organisation, denn der Umgang mit systematischen Konzepten fällt ihnen ausgesprochen leicht.
Die Umsetzung von Ideen in die Realität ist für Erdcharaktere sehr wichtig. Jeder ihrer Gedanken drängt nach einer klaren und messbaren Gestalt. Dabei sind sie ernst, stetig und objektiv.
Da sie von der Begrenztheit, der irdischen Dimension des Daseins ausgehen, entwickeln sie meist keine allzu große Fantasie. Ihr ganzes Sein wird von der Wirklichkeit verzehrt und lässt wenig Raum für Abweichungen ins Metaphysische. Oft sind diese Menschen ein wenig konservativ, da sie in Zyklen denken und von der Wiederkehr alles Bestehenden überzeugt sind.
Die Erde bezwingt das Wasser, indem sie die Meere trennt und sich mit fester Gestalt aus dem Ozean erhebt. Ähnlich könnte man die Wirkung von Erdmenschen beschreiben: Sie sind entschieden, fest und haben einen klaren Blick für Unterschiede und Abgrenzungen.

Berechnung und Bedeutung des Aszendenten

In gewissem Sinn symbolisiert der Aszendent jene Wesensmerkmale, die sich tief in unserem Innern befinden, ihren individuellen Ausdruck aber erst entwickeln können, wenn sie in Wechselwirkung mit unserem Geburtszeichen treten. Erst im Augenblick der Geburt, der Verkörperung, wie wir in China sagen, können die Eigenschaften unseres Aszendenten beginnen, sich zu verwirklichen; erst in unserem persönlichen Dasein kann seine verborgene Substanz zutage treten. Ist beispielsweise jemand im Zeichen der Ratte geboren und hat einen Büffel zum Aszendenten, gehen diese beiden Zeichen eine ganz bestimmte Verbindung ein. Dabei kann der Aszendent unterstützend wirken, aber auch bremsend. Bei diesem Beispiel kann man davon ausgehen, dass ein harmonisches Persönlichkeitsbild entstehen wird.
Anders ausgedrückt: Der Aszendent ist der tägliche Begleiter, der all unsere Handlungen beeinflusst und das Geburtszeichen relativiert. Erst diese Relation formt die wirkliche Persönlichkeit, die sich aus dem Gesamtzusammenhang erblicher Faktoren und den Eigenschaften, die jeder von uns individuell in sich trägt, ergibt. In China ordnet man jedem dieser Aszendenten einen Gonn zu, was man frei mit Palast übersetzen kann. Jeder dieser Paläste regiert für die Dauer von zwei Stunden. Im Folgenden sind die einzelnen Paläste und die Stunden, die sie regieren, aufgelistet, damit Sie Ihren eigenen Aszendenten feststellen können:
 
Ratte: 23.00 bis 1.00 Uhr
Büffel: 1.00 bis 3.00 Uhr
Tiger: 3.00 bis 5.00 Uhr
Hase: 5.00 bis 7.00 Uhr
Drache: 7.00 bis 9.00 Uhr
Schlange: 9.00 bis 11.00 Uhr
Pferd: 11.00 bis 13.00 Uhr
Ziege: 13.00 bis 15.00 Uhr
Affe: 15.00 bis 17.00 Uhr
Hahn: 17.00 bis 19.00 Uhr
Hund: 19.00 bis 21.00 Uhr
Schwein: 21.00 bis 23.00 Uhr

Die Ratte und ihre Eigenschaften
Der chinesische Name der Ratte: Souw Von der Ratte regierte Stunden: 23.00 bis 1.00 Uhr Himmelsrichtung: Nord Vergleichbares Tierkreiszeichen im Westen: Schütze
 
Menschen, die in diesem Tierkreiszeichen geboren sind, gehören zu den Karrieretypen, die jede Chance nutzen, die sich ihnen bietet. Ganz gleich in welchem Metier, eine Ratte wird mit ihren Beinchen hurtig die Erfolgsleiter hochklettern.
Erfolg und Wohlstand bedeuten Ratten-Menschen sehr viel. Sie müssen ihre Existenzgrundlage immer gesichert wissen, zumal sie meist von vielen Menschen umgeben sind, für die sie sich zusätzlich verantwortlich fühlen.
Fleiß, Arbeit, Ehrgeiz sind wichtige, wenn nicht sogar die wichtigsten Begriffe im Leben dieses Zeichens. Dabei versteht die Ratte es, mit Charme und unübertrefflicher Eleganz auf ihr Ziel zuzugehen und dabei noch geradlinig und direkt zu bleiben. Andere aus dem Rennen zu schlagen, um den eigenen Vorteil zu sichern, ist nicht ihr Stil.
Man merkt ihr dabei ihren zähen und unnachgiebigen Vorwärtsdrang gar nicht an, denn noch im größten Stress verbreitet sie eine Atmosphäre von Gelassenheit und Harmonie. Sieht man jedoch genau hin, stellt man fest, dass ihr nichts entgeht, dass sie über jede Kleinigkeit informiert ist und außerdem ein Supergedächtnis besitzt. Stillvergnügt und in aller Seelenruhe begnügt sich die Ratte jahrelang damit, kleine Brötchen zu backen, und sichert sich mit ihrer Genauigkeit und Liebe zum Detail die Anerkennung ihrer Kollegen. Kleinvieh macht auch Mist, so lautet die Devise, nach der sie lebt und die sie jederzeit vertritt. Dass sie damit Erfolg hat, merkt man spätestens dann, wenn die Ratte ihr Lebensziel erreicht hat.
Rattengeborene besitzen meist einen ausgezeichneten Instinkt; sie sind besonders sensibel und bemerken oft Dinge, die anderen verborgen bleiben. Obwohl sie ausgesprochen impulsiv und von Gefühlen stark abhängig sind, können sie sich im konventionellen Sinn ausgezeichnet beherrschen. Ausrutscher erlauben sie sich in den seltensten Fällen. Gleichbleibend höflich und beherrscht bleibt die Ratte, doch nur an der Oberfläche.
In ihrem Innern sieht es manchmal ganz anders aus, auch wenn niemand vermuten würde, dass sich unter ihrer Maske von Anstand und Gleichmut ein kleiner Vulkan verbirgt. Unterschwellig befindet sie sich im Grunde andauernd in einer Art Wettkampf mit ihrer Umgebung. Sie kann es manchmal kaum ertragen, wenn andere erfolgreicher scheinen als sie selbst. Doch da sie sich im Grunde für solch kleinliche Emotionen schämt, äußert sie ihre Empfindungen nur sehr verhalten. Wie jeder Mensch sähe sich die Ratte gern erhaben über Ehrgeiz und Besitzdenken und wüsste sich lieber in einer Wirklichkeit geborgen, die den Kampf ums Überleben schon überwunden hat.
Die Ratte ist auf ihre Weise ein ausgesprochener Lebenskünstler. In Gesellschaft wird man sie immer angeregt plaudernd antreffen, wobei sie mit den unterschiedlichsten Personen Gesprächsthemen finden kann. Denn ihre sprichwörtliche Gabe, sich in andere hineinzuversetzen, geht Hand in Hand mit ihrer Fähigkeit, sich in jedem Lebensbereich anzupassen, sei es in der Partnerschaft, im Beruf oder unter Freunden.
Feinde besitzt eine Ratte kaum, es sei denn, jemand hat sie so verletzt, dass eine Wiedergutmachung ausgeschlossen ist. Und einen Verrat an ihrer Person vergisst eine Ratte nie.
Das Wichtigste im Leben ist bei der Ratte die Ordnung, denn Ordnung braucht sie, um ihre vielseitigen Anlagen gut zu organisieren. Ratten sind außergewöhnlich fantasievoll und sprudeln geradezu über vor Ideen. Um diesen Überschuss zu bewältigen, brauchen sie eine gewisse Systematik, die es ihnen erleichtert, ihre Träume in die Tat umzusetzen
Manchmal neigt sie allerdings dazu, sich an Kleinigkeiten festzubeißen und den Zeitpunkt der Vollendung damit unnötig lange hinauszuschieben. Diese Pedanterie und Detailfreudigkeit offenbart sich in allen Bereichen, im Haushalt ebenso wie bei der Arbeit.
Eine Ratte hat einen ausgeprägten Familiensinn. In ihrem Umkreis werden sich ständig irgendwelche Onkel, Tanten, Kinder, Enkel aufhalten und sich um die vergnügte Ratte in ihrer Mitte scharen. Ein weit gespanntes Netz tiefer emotionaler Beziehungen ist für sie eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie ihre Sorge um das Wohlergehen aller.
Trotz einiger Selbstbescheidung hat sie einen ausgesprochenen Sinn fürs Behagliche, Angenehme und Gemütliche, einen guten, sicheren Geschmack, auch in der Wahl ihrer Garderobe.
Geistige Beweglichkeit, Aktivität, Fleiß und Lebensfreude, die Kraft, aus sich selbst heraus eine Existenz zu gründen, das sind im Wesentlichen die Merkmale der Ratte. Im Vorwärts- und Aufwärtsstreben liegt ihr Lebensziel, in der täglichen Umsetzung ihrer Pläne ihre Stärke. Widrigkeiten sind ihrer geistigen Beweglichkeit nur förderlich und stacheln sie häufig zu neuen Taten an.
Ehe etwas nicht perfekt ist, steigt sie nicht aus und schlägt gute Ratschläge, die sie zum Rückweg bewegen wollen, einfach in den Wind. In dieser Hinsicht kennt die Ratte kein Pardon, sondern beharrt darauf, dass ihr Weg der einzige ist. Und der Erfolg gibt ihr langfristig meistens Recht.

Die Ratte in den fünf Wandlungsphasen

Die Ratte in der Phase des Metalls

Energisch, tatkräftig, aber auch ausgesprochen fantasievoll und verträumt ist die Ratte, die in der Phase des Metalls geboren wurde.
Dabei ist sie ein ungeheuer emotionaler Typ, der meist sehr impulsiv reagiert. Mit Vorliebe zeigt sie sich aber nur von ihrer heiteren und charmanten Seite und verbirgt ihre negativen Gefühle.
Metallratten sind sehr ehrgeizig und wollen immer hoch hinaus. Sie können geradezu besessen arbeiten, um ihre Ansprüche wirklich zu befriedigen.
Dass ihre Ansichten manchmal sehr emotionell gefärbt sind, bekümmert sie nicht weiter, zumal sie meist eine sehr liebenswürdige und impulsive Art besitzt, sie zu vertreten. Nur deshalb akzeptiert man, dass sie grundsätzlich immer Recht haben will.

Die Ratte in der Phase des Wassers

Die Ratte, die in der Phase des Wassers geboren ist, stellt hohe geistige Ansprüche an sich selbst und ihre Mitmenschen. Sie liebt das reine Spiel der Gedanken und besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Abstraktion. Doch auch gefühlsmäßig hat sie eine Menge zu geben. Aufgrund ihrer Einfühlungsgabe, ihrer verfeinerten Intuition, versteht sie es ausgezeichnet, auf ihre Mitmenschen einzugehen. Allerdings neigt sie zu extremer Ablehnung, wenn sie jemanden nicht mag, und bringt ihre Antipathie ohne jeden Skrupel zum Ausdruck.
Die Bewältigung schwieriger emotionaler Konflikte ist allerdings nicht gerade ihre Stärke.
Intuition und ein hoher Grad an Geistigkeit, verbunden mit der Fähigkeit, sich verbal auszudrücken, zeichnet eine Ratte im Zeichen des Wassers meist vor allen anderen Menschen aus.

Die Ratte in der Phase des Holzes

Eine Ratte dieser Phase ist meist ein erfolgreicher Machertyp, der vor allem Wert auf Ordnung und Systematik legt. Durchgebrannte Sicherungen und Wasserrohrbrüche sind für sie kein Problem, im Gegenteil. Eine Holzratte weiß sofort, wo der Fehler sitzt, und zögert nicht, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. In solchen Angelegenheiten ist sie unschlagbar, zumal sie den Ursachen eines Schadens gründlich nachspürt. Hilflos wird sie erst, wenn sie für irgendetwas keine Erklärung findet. Ihr ausgeklügeltes Ordnungssystem gerät dann ins Wanken und damit auch ihre Selbstsicherheit. Denn normalerweise verhält sich die Holzratte ausgesprochen souverän, ist ein gewandter Redner und kaum jemals um eine Antwort verlegen.

Die Ratte in der Phase des Feuers

Dynamisch, galant und stets aufgeschlossen für Neues, so gibt sich diese Ratte, die mit ihrem natürlichen und offenen Wesen immer von einem riesigen Bekanntenkreis umgeben ist. Sie liebt Geselligkeit und ist ausgesprochen großzügig mit ihrer Zuneigung. Wenn sie sich für jemanden besonders erwärmt, kann sie sogar richtiggehend draufgängerisch werden.
Diplomatie und Takt sind allerdings nicht gerade ihre Stärken. Eine Feuerratte sagt immer unmittelbar, was in ihr vorgeht, und tritt damit manchmal gewaltig ins Fettnäpfchen. Sie ist ein glühender Idealist, vertritt mit großer Vitalität ihre Ansichten und schert sich manchmal einen Teufel darum, was die anderen von ihr denken.
In ihren Handlungen lässt sich eine Feuerratte immer mehr von ihrem Herzen als von ihrem Verstand leiten. Und auch Disziplin muss sie sich im Lauf ihres Lebens erst mühsam aneignen.

Die Ratte in der Phase der Erde

Ein bodenständiges Naturell, das mit großer Sorgfalt und Disziplin seinen Lebensplan verwirklicht, das ist die Ratte, die in der Phase der Erde zur Welt kam. Eine Erdratte fühlt sich gedanklich der Realität stärker verbunden als die Ratten anderer Phasen.
Wacker und strebsam versucht sie, ihre hohen materiellen Ansprüche zu befriedigen und gleichzeitig auf der Leiter des Erfolgs hochzuklettern.
Besonders unter Zeitdruck reagiert die Erdratte manchmal ziemlich mürrisch und kehrt ihre weniger sympathischen Seiten heraus. Im Allgemeinen jedoch ist sie ein freundlicher und fürsorglicher Charakter, der sich aufs Äußerste bemüht, der eigenen Familie ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität zu vermitteln.

Die Ratte und ihr Aszendent

Ratte mit Aszendent Ratte

Gutherzig und charmant ist diese Ratte, aber auch sehr zielbewusst und ehrgeizig. Voller Energie setzt sie das, was sie sich in den Kopf gesetzt hat, in die Tat um, und dies manchmal ohne Rücksicht auf Verluste. Denn Taktgefühl ist nicht unbedingt eine ihrer wesentlichen Eigenschaften. Dabei hat sie durchaus ihre Ideale. Eines davon ist eiserne Pflichterfüllung. Man sollte eine Ratte mit Rattenaszendent deshalb nicht allzu häufig kritisieren und sich auch mit guten Ratschlägen zurückhalten. Sie weiß sowieso alles besser.

Ratte mit Aszendent Büffel

Ein ausgezeichneter Steuermann ist eine Ratte, wenn sie auch noch die Talente eines Büffels in sich trägt. Denn beide Zeichen sind gründliche Planer, die mit Ehrgeiz und Zielstrebigkeit ihrem Leben eine grundsolide Basis geben können. Doch den Kampf um Erfolg verliert sie oft, wenn sie kein Gespür für Fragen des guten Stils entwickelt.
Redlichkeit ist eines der hervorstechenden Merkmale von Menschen dieser Zeichenkombination, allerdings neigen sie manchmal etwas zu Schwerfälligkeit.
Ein Mensch dieser Zeichenkombination ist sehr treu und auf das Wohlergehen seiner Anverwandten bedacht.

Ratte mit Aszendent Tiger

Das Zeichen des Tigers steht für Lebensfreude und Verschwendung, das der Ratte für Karriere und Fleiß, die Ratte fühlt sich mit ihrem Tigeraszendenten oft, als trüge sie zwei Seelen in ihrer Brust.
Doch haben Ratten mit Tigeraszendent meist ein sehr herzliches und entgegenkommendes Wesen.
Gelingt es diesen Menschen, mit den beiden gegensätzlichen Aspekten ihres Seelenlebens fertig zu werden, können sie ein angenehmes Leben führen, bei dem Vergnügen, gepaart mit einer gewissen Stabilität, Eroberungsdrang und Abenteuerlust in Verbindung mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Familiensinn einander perfekt ausbalancieren und ergänzen.

Ratte mit Aszendent Hase

Zum Verantwortungsgefühl der Ratte gesellt sich hier das besondere Einfühlungsvermögen des Hasen. Nachdenklich, empfindsam, schüchtern und doch ausgesprochen produktiv sind diese Rattengeborenen. Geborgenheit, die Sicherheit in der Familie, im eigenen Heim, in einer Gemeinschaft gehen dieser Ratte über alles. Nur hier findet sie den notwendigen Schutz, den sie braucht, um ihre Fähigkeiten zu verwirklichen. Manchmal verhindert allerdings der Haseneinfluss in der Ratte, dass sie genauso zielstrebig auf der Leiter des Erfolgs nach oben klettert wie ihre übrigen Artgenossen.

Ratte mit Aszendent Drache

Ein Mensch, der unter dieser Konstellation geboren ist, lebt meist im Einklang mit sich selbst, denn der Einfluss des Drachen wirkt in jeder Hinsicht unterstützend auf alle ursprünglichen Eigenschaften der Ratte. Er verleiht ihr Flügel und ein starkes Durchhaltevermögen.
Leidenschaftlicher Gerechtigkeitssinn ist das Hauptmerkmal der Ratte-Drache-Menschen. Dabei sind sie ausgesprochen großzügig und hilfsbereit. Anerkennung und Lob sind für eine Ratte mit Drachenaszendent lebensnotwendig. Versagt man ihr dies oder setzt sie zurück, fühlt sie sich todunglücklich und in ihrem Lebensnerv getroffen.

Ratte mit Aszendent Schlange

Obwohl eine Ratte mit diesem Aszendenten sehr sensibel ist und äußerst empfindlich reagieren kann, wenn man sie verletzt, ist sie im Allgemeinen ausgeglichen und in Harmonie mit sich selbst. Zum Teil hängt das damit zusammen, dass sie aufkommenden Konflikten sehr geschickt auszuweichen versteht. Und aufgrund ihrer starken Anziehungskraft kann sie ihren Mitmenschen viele Impulse geben und leistungsmotivierend auf sie einwirken. Allerdings ist sie selbst ebenfalls angewiesen auf ständiges Lob und Anerkennung. Ihr Lieblingsplatz im Leben ist einfach der Mittelpunkt, und wenn man ihr diese Position streitig macht, kann sie ziemlich beleidigt reagieren. Doch meist schart sie mit ihrem glänzenden, gewinnenden Auftreten so viele Bewunderer um sich, dass es dazu gar nicht kommt.

Ratte mit Aszendent Pferd

Diese Kombination verlangt immer wieder nach neuen, sensationellen Eindrücken und entwickelt wenig Sinn für kontemplative Innenschau oder stille Besinnlichkeit. Sprunghaft greift sie immer wieder nach neuen Sternen und tut sich ausgesprochen schwer, eine Sache abzuschließen. Dabei ist sie sehr gefühlvoll, warmherzig und hilfsbereit, wenn es darauf ankommt.
Probleme versucht sie meist mit einem Ortswechsel zu bewältigen, wobei sie gerne außer Acht lässt, dass sie den Grund aller Schwierigkeiten, nämlich sich selbst, ja doch überallhin mitnimmt. Doch irgendwo zu bleiben, wo dicke Luft herrscht, ist einer Ratte mit Pferdeaszendent schlichtweg unmöglich.
Wenn eine Sache nicht so läuft, wie sie sich das vorgestellt hat, hält die Ratte mit Pferdeaszendent mit ihrem Frust nicht hinterm Berg. Dies passiert schon darum öfter, weil sie immer aufs Ganze geht und kein Risiko scheut.

Ratte mit Aszendent Ziege

Intuitiv, einfühlsam und ungeheuer herzlich ist diese Ratte, wenn sie einmal Vertrauen zu jemandem gefasst hat. Dazu braucht sie allerdings längere Zeit, denn sie ist ein wenig scheu und neigt beim ersten Kontakt eher zu Verschlossenheit. Doch wenn sie einmal aufgetaut ist, kennt ihre Hilfsbereitschaft keine Grenzen.
Trotz ihrer Scheu und ihrer Hemmung, auf andere zuzugehen, sind Ratten mit Ziegenaszendent ausgesprochene Tatmenschen. Bevor sie aber etwas in Angriff nehmen, prüfen sie sorgfältig alle Gesichtspunkte einer Angelegenheit. Abwegige unrealistische Ambitionen kennen sie nicht.
Als ausgesprochenem Familienmenschen ist dieser Ratte ihr häusliches Glück am allerwichtigsten, und die Karriere kommt bei ihr erst an zweiter Stelle.

Ratte mit Aszendent Affe

Sehr temperamentvoll, unternehmungslustig und beschwingt ist eine Ratte, die einen Affen zum Aszendenten hat. Denn das Zeichen des Affen garantiert ihr ein Höchstmaß an Beweglichkeit und Elan. Wenn sie etwas in Angriff nimmt, so zögert sie nicht lange, sondern legt augenblicklich los. Sie kennt meist alle Tricks, die zum Erfolg führen, und hat auch keinerlei Skrupel, sie anzuwenden. Denn diese Ratte will ihre Ideen verwirklichen und Resultate sehen.
Menschen dieser Zeichenkombination haben meist sehr viel Humor und Fantasie. Doch wehe, wenn man ihnen zu nahe tritt und ihr geradezu aristokratisches Selbstgefühl verletzt!
Sie haben oft eine sehr starke und mächtige Ausstrahlung, die es anderen leicht macht, zu ihnen aufzublicken. Auch arbeiten sie hart für ihre Spitzenposition, sind exakt und penibel und vollziehen jeden Schritt mit äußerster Genauigkeit.

Ratte mit Aszendent Hahn

Ein glänzendes, brillantes Auftreten kennzeichnet den Menschen, der die Eigenschaften der Ratte mit denen des Hahns in sich vereint. Im Innern dieser Ratte jedoch geht es nicht so ausgeglichen zu, wie es außen den Anschein hat. Denn der Hahn neigt dazu, fantastische Pläne zu schmieden, die sich hinterher als Windeier entpuppen, während die Ratte emsig versucht, die Grundlage für eine sichere Existenz zu erwirtschaften.
Wenn es dieser Ratte gelingt, ihre inneren Gegensätze zu überwinden, wird sie ihre glänzende Erscheinung nicht Lügen strafen. Als höchst begabter Vermittler, als gefestigte Persönlichkeit wird sie den vollen Respekt ihrer Mitmenschen erringen und eine besondere Stellung unter ihnen einnehmen.

Ratte mit Aszendent Hund

Zutraulichkeit, gepaart mit einer gehörigen Portion Charme, ist das wesentliche Merkmal einer Ratte mit Hundeaszendent. Sie liebt das Zusammensein mit Menschen und schafft immer eine freundliche und offene Atmosphäre. Nur wenn sie jemanden überhaupt nicht mag, gibt es für sie kein Pardon. Sie kann sich dann ziemlich abweisend zeigen. Meist weiß die Ratte auf den allerersten Blick, wer ihr gefällt und wer nicht, und auch im beruflichen Bereich ist sie unfähig zur Zusammenarbeit mit jemandem, dessen Nase ihr nicht gefällt. Sympathie ist für diese Ratte in jedem Bereich Grundvoraussetzung.
Alles, was das Gleichgewicht der Kräfte verkörpert, gefällt dieser Ratte, die deshalb Veränderungen auch nicht besonders schätzt.

Ratte mit Aszendent Schwein

Mit Genuss gibt sich die Ratte ihrem Freizeitvergnügen hin und lässt mit wenig schlechtem Gewissen die Arbeit Arbeit sein. Denn der Aszendent sorgt dafür, dass sie nicht ganz in einer Tätigkeit aufgeht und nicht jeden Traum der Wirklichkeit opfert.
Man kann sagen, dass eine Ratte mit Schweineaszendent eine Art Quartalsarbeiter ist, der in großen Sprüngen das zu schaffen sucht, was andere in jahrelanger Mühsal aufbauen. Macht und Einfluss haben einen hohen Stellenwert für dieses Zeichen, das trotz nur sporadischer Arbeitswut stark von Konkurrenzdenken geprägt ist. Dass jemand schneller, besser, klüger und stärker als sie sein könnte, stachelt ihren Willen ungeheuer an. Denn für sie ist es selbstverständlich, dass sie eine Sonderstellung unter ihren Mitmenschen einnimmt.

Ratte und Partnerschaft

Gefühlvoll und charmant nähert sich die Ratte einem möglichen Partner, um ihn davon zu überzeugen, dass ein Leben an ihrer Seite für ihn das Allerbeste wäre. Und mit sprühendem Witz, mit intelligenten Bemerkungen und geistreichen Anspielungen wird sie ihn so lange auf sich aufmerksam machen, bis er schließlich reagiert und ihr Angebot annimmt.
Brillant spricht sie über die verschiedensten Themen und fasziniert ihre Zuhörer mit ihrer Virtuosität und Sprachgewandtheit.
Doch steckt in ihrer Art, sich zu produzieren, auch ein Schuss Berechnung. Denn werden ihre facettenreichen und oft witzigen Anspielungen nicht mit der entsprechenden Heiterkeit quittiert, ist für die Ratte die Zeit der Werbung passé. Das Kopfkissen mit jemanden zu teilen, der ihren geistigen Ansprüchen nicht genügen kann, kommt für sie nicht infrage. Hat sie aber jemanden gefunden, mit dem sie sich die Bälle zuspielen kann, so ist sie vollkommen bereit, ihren Partner glücklich zu machen. Mit ihrer Sehnsucht nach stabilen und gesicherten Verhältnissen wird die Ratte dabei gewöhnlich den Arzt mit gut gehender Praxis dem armen Poeten in der Dachkammer vorziehen. Und gerät sie doch einmal an einen armen Schlucker, wird sie sich unversehens daranmachen, die bedrückenden finanziellen Verhältnisse durch ihre Arbeitskraft, ihren Ehrgeiz und ihre Tüchtigkeit zu verbessern. Denn Komfort braucht sie schon, um sich mit ihrem Partner wohl zu fühlen.
Partner einer Ratte müssen sich darauf gefasst machen, dass sie deren Verwandtschaft mitheiraten. Denn eine Ratte liebt ihren Clan und bleibt ihr Leben lang ihrer Familie verbunden. So ist das Haus ständig voll, weil Tanten, Onkel und auch die Schwiegermutter mal kurz auf der Reise hereinschneien oder die Freundin des Sohnes unbedingt ein vorübergehendes Quartier braucht.
Ihren Liebsten öffnet die Ratte immer Tür und Tor und gibt freizügig von dem, was ihr gehört. Die Stunden zu zweit werden dadurch manchmal etwas selten, wenn der Lebensgefährte der Ratte nicht ausdrücklich auf ihnen besteht, denn in der verbleibenden Zeit wird die Ratte auch noch emsig rackern, um den Lebensstandard zu erhöhen.
Trotz alledem ist ein Mensch dieses Zeichens ein ausgesprochen guter Liebhaber, der die Freuden der Erotik unbedingt zu schätzen weiß, wenn alles Übrige stimmt. Dann kann er sich bedingungslos hingeben und seinen Partner mit Zärtlichkeiten verwöhnen. Auch sind Rattengeborene hilfsbereit und sofort zur Stelle, wenn irgendwo Alarm geschlagen wird. Ohne Bedenken stellen sie dann alles zur Verfügung, womit sie helfen können, sei es auf materieller oder gedanklicher Ebene.
Ein wenig problematisch wird die Beziehung zu einem Rattemenschen dann, wenn man seine Eifersucht herausfordert. Denn erstens wird er Gefühle dieser Art nur indirekt äußern und lange um den heißen Brei herumreden, und zweitens sind für ihn Treue und Verbindlichkeit absolut obligatorisch.
Zu einem häuslichen Krach kann es durchaus einmal kommen, wenn man mit einer Ratte zusammen ist. Ihr ist oft schlicht unverständlich, warum andere Menschen nicht ebenfalls alles so ordnungsgemäß und praktisch im Griff haben wie sie selbst. Finanzieller Leichtsinn kann sie trotz ihrer Großzügigkeit zum Wahnsinn treiben. Wenn ihr Lebensgefährte die gemeinsame Altersversorgung vergeudet, erfüllt sie dies mit Kummer und Zorn, zumal sie es hasst, die Rolle eines kleinlichen Finanzbuchhalters zu spielen.
Im Allgemeinen verläuft das Leben an der Seite einer Ratte jedoch eher friedlich, auch wenn sie sich mit allen möglichen Aktivitäten ständig in Schwung zu halten weiß.
Und als Gastgeber ist sie unübertrefflich, da sie mit ihrem hoch entwickelten Schönheitssinn die Wohnung überaus festlich gestaltet. Liebevolle Arrangements, sorgfältig ausgewählte Gedecke, farblich abgestimmte Details schmücken dann den Tisch, an dem sie ihre Freunde angeregt plaudernd unterhält. Und der Partner dieser Ratte wird sich glücklich schätzen, in ihr einen formvollendeten und amüsanten, aufmerksamen und großzügigen Gastgeber zu entdecken, der schnell der fröhliche Mittelpunkt einer Runde wird.

Wer passt zur Ratte?

Ratte – Ratte

Eine Ratte kann zwar mit einer anderen Ratte eine innige Freundschaft führen, aber ob daraus eine Liebesbeziehung entsteht, sei noch dahingestellt. Denn eine Ratte sucht eher die Spannung des Gegensatzes und kann es schwer ertragen, wenn ihr Gegenüber sich ebenso ehrgeizig verhält wie sie selbst.
Beschließt eine Ratte, sich mit ihrem Namensvetter zusammenzutun, so muss sie sich darauf gefasst machen, dass er genau wie sie um das Lob und die Anerkennung seiner Mitmenschen buhlt. Wenn der Partner mit den gleichen Eigenschaften brilliert, aber eventuell bessere Pointen anbringt, kann die Ratte dies überhaupt nicht ertragen.
Was das gemeinsame Lebensziel betrifft, haben die beiden allerdings keine Probleme. Dies ist das Feld, auf dem sie hervorragend miteinander kooperieren können, wenn die Rollenverteilung stimmt. Wenn jeder sich in seinem eigenen Betätigungsfeld bestätigt fühlen kann, wäre den beiden wohl am besten gedient.

Ratte – Büffel

Mit Toleranz können die gefühlvolle Ratte und der konservative Büffel ein gutes Gespann werden. Beide streben nach materiellen Gütern, einem gemütlichen Heim und einer intakten Familie. Allerdings muss die Ratte den Büffel erst davon überzeugen, dass zum Leben außer Arbeit auch Annehmlichkeiten gehören. Auf alle Fälle ist sie es, die in dieser Verbindung für das Kerzenlicht auf dem Abendbrottisch sorgt.
Ein wenig schwierig wird die Partnerschaft allerdings, wenn der strebsame und ehrgeizige Büffel das Gefühl der Ratte zu wenig beachtet. Denn er neigt dazu, wie ein Roboter sein Tagwerk zu erfüllen und dabei zu vergessen, dass das Leben nicht nur aus Pflichten besteht. Die Ratte muss sich also gelegentlich in Erinnerung bringen und ihr Recht auf Zärtlichkeit einklagen.
Davon abgesehen, haben die beiden im Allgemeinen wenig Schwierigkeiten in ihrer Partnerschaft, und auch im sexuellen Bereich passen diese Zeichen gut zueinander, da die feinfühlige Ratte eine starke Anziehungskraft auf den Büffel ausübt und ihm gleichzeitig die Bestätigung gibt, dass er der einzig Richtige für sie ist.

Ratte – Tiger

Der leidenschaftliche Tiger übt auf die gefühlvolle Ratte eine große Anziehungskraft aus. Und da er meist auch ein hohes intellektuelles Niveau besitzt, stimmen die beiden auch geistig überein. Anfangs scheint alles zu klappen: Beide sind emotional und romantisch veranlagt, beide haben einen Sinn für Atmosphäre, beide haben häufig künstlerische Ambitionen. An Gesprächsstoff und Zärtlichkeit wird es also nicht mangeln.
Problematisch wird das Liebesverhältnis erst dann, wenn die beiden eine dauerhafte Bindung eingehen wollen. Denn die Ratte hat ja trotz ihrer künstlerischen Neigung und ihres starken Gefühlslebens einen harten realistischen Kern; sie erstrebt materielle Sicherheit und einen gewissen Lebensstandard. Der Tiger wird ihr in dieser Hinsicht wenig entgegenkommen, im Gegenteil. Eine kluge Ratte sollte also immer versuchen, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Nur unter dieser Voraussetzung kann sie mit ihm ein einigermaßen ungetrübtes Dasein führen.

Ratte – Hase

Ein Hase und eine Ratte finden entweder sofort zusammen, oder sie umkreisen einander misstrauisch zeit ihres Lebens. Zwischentöne findet man in ihrer Beziehung kaum, denn ihre Lebensziele sind in der Anlage sehr verschieden. Haben die beiden sich jedoch zu einer dauerhaften Partnerschaft entschlossen, so teilen sie, vor allem in der Zeit der ersten Verliebtheit, eine Menge Gemeinsamkeiten.
Denn die feinfühlige Ratte findet im Hasen einen hingabefähigen Vertrauten, der Tag und Nacht nur ihr zur Verfügung steht. Romantik und Zärtlichkeit bestimmen ihr Zusammenleben, wobei der verträumte Hase die Ratte immer von neuem mit seinen Geschichten wie aus Tausendundeiner Nacht bezaubern kann. Doch nach einiger Zeit wird die Ratte es an der Zeit finden, seriöseren Dingen nachzugehen. Emsig macht sie sich daran, für die materielle Seite der Existenz zu sorgen. Und wenn die fleißige Ratte die Erinnerungen an die Zeit der ersten Liebe immer wieder auffrischt, haben die beiden große Chancen, miteinander ein glückliches Leben zu führen.

Ratte – Drache

Da die Ratte das große Kunststück fertig bringt, auf glaubhafte Weise zum Drachen aufzublicken, macht er ihr gegenüber größere Zugeständnisse, als es bei ihm normalerweise üblich ist. Ohne es zu bemerken, lässt sich der ungekrönte König unter den chinesischen Tierkreiszeichen von der feinfühligen Ratte führen und hält manche ihrer Entscheidungen für seine eigenen.
Eine Ehe von Ratte und Drache ist nicht durch die Macht der Gewohnheit gefährdet, die sonst üblicherweise die anfängliche Leidenschaft zu ersticken droht. Noch nach vielen Jahren wirken die beiden wie zwei Jungverliebte, wenn sie einander tief in die Augen schauen und nicht voneinander lassen können. Ihr ganzes Leben lang bleiben diese beiden voneinander fasziniert.
Kritisch wird die Beziehung nur dann, wenn die Ratte zur Rechthaberei neigt. Feuer und Rauch sind das Resultat, wobei die Ratte meist als zerrupfte Maus aus dem Gefecht hervorgeht.
Doch wie schon gesagt, ist die Beziehung zwischen Drache und Ratte meist überaus harmonisch.

Ratte – Schlange

Die geheimnisvoll schillernde Schlange vermag zwar die Ratte auf den ersten Blick sehr zu reizen, doch ob sich daraus ein längerfristiges Verhältnis ergibt, bleibt fraglich. Die Zeit der allerersten Verliebtheit ist allerdings köstlich, denn beide Zeichen verstehen es ausgezeichnet, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen.