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Erotische Hausfrauen Vol. 2

Erotische Geschichten privater Hausfrauen

erotische Erzählungen von

Irena Böttcher

Cover: © underdogstudios - Fotolia.com

Cover-Design: Stephan Krüger - Audiosell-Verlag

© 2012 by Audiosell Verlag - All rights reserved

1. Auflage Februar 2012, ungekürzte Originalausgabe

ISBN 9783981476392

www.audiosell-verlag.de

Inhaltsverzeichnis

1. Amateur Model

2. Erwischt!

3. Anale Experimente

4. Kaffeeklatsch

5. eBooks vom Audiosell Verlag

Amateur Model

Ich hatte es satt, ständig mit Geldsorgen leben zu müssen. Mein Mann war mit seinem Haushaltsgeld alles andere als großzügig, und weil er ganz offensichtlich keinerlei Ahnung hatte, was die Dinge kosteten, kam ich damit nie aus. Gut, er verdiente auch nicht gerade üppig; aber schließlich war er es gewesen, der es von mir verlangt hatte, meinen Job aufzugeben und nur noch Hausfrau zu sein! Ich sprach mit ihm über das Problem; er nahm mich nicht ernst. Irgendwann war mir klar - ich brauchte einen Nebenjob; am besten stundenweise, tagsüber, bei freier Zeiteinteilung, sodass ich das vor ihm verbergen konnte, denn er wäre ganz sicher nicht damit einverstanden gewesen.

Als ich diese Anzeige in unserem Gemeindeblatt las, war ich wie elektrisiert. „Wir suchen keine Models - wir suchen die nette Frau, den netten Mann von nebenan für Werbeaufnahmen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Verdienstmöglichkeiten von 500 bis 5.000 Euro monatlich. Melden Sie sich bei uns - wir machen Probeaufnahmen von Ihnen und entscheiden dann, ob Sie für uns in Frage kommen.“ Das klang fast zu schön, um wahr zu sein; ein bisschen misstrauisch war ich ja schon. Andererseits - schaden konnte es schließlich nicht, mich zu bewerben. Solange die für ihre Probeaufnahmen kein Geld haben wollten, durfte ich es wagen, beschloss ich.

Ich schrieb hin, man schrieb zurück. Die Probeaufnahmen waren tatsächlich gratis; das sprach für eine gewisse Seriosität. Man bestellte mich ein und sagte mir, ich solle diverse Outfits zum Anprobieren mitbringen. Was ich tat.

Und dann war es so weit. In einem nicht sehr gemütlichen, sehr karg eingerichteten Büro stand ich im hinteren Teil, neben mir eine Reisetasche mit meiner Auswahl an Kleidung. In diesem Bereich gab es nur einen alten, dunklen Holzboden und eine Wand hinter mir, über die eine himmelblaue Leinwand gerollt worden war. Vor mir waren Lichter aufgestellt, so grell, dass ich den Fotografen, der mich übrigens sehr freundlich, aber etwas geistesabwesend begrüßt hatte, kaum erkennen konnte.

„Ziehen Sie am Anfang einfach mal was Legeres an“, meinte er. „Ich mache ein paar Fotos, und Sie versuchen, sich zu entspannen.“

Ich versuchte es. In einer engen Jeans, die meinen noch immer sehr runden und knackigen Po betonte, und einem engen Top, das meine in einen sexy Push-up BH gezwängten Brüste hervorhob, bewegte ich mich nach den Anweisungen des Fotografen.

Dabei stellte ich mich so linkisch und ungeschickt an, dass er irgendwann direkt zu mir kam, die Kamera beiseitelegte und mir mit seinen Händen zeigte, wie ich posieren sollte. Seine Hände waren angenehm warm; das spürte ich durch die Kleidung hindurch. Wie eine verdurstende Blume den Regen nahm ich diese Berührung auf und wollte mehr. So lange schon hatte ich eine solche Liebkosung nicht mehr erlebt … Mein Mann kam immer gleich zur Sache, da war im Bett kein Raum für Zärtlichkeiten.

Er hatte schöne Augen, der Fotograf, den ich Bernd nennen sollte, das fiel mir plötzlich auf, wo das Licht sie nicht mehr durch sein Blenden vor mir verbarg. In diesen Augen stand etwas, das ich nur für Bewunderung halten konnte; und seine Hände verharrten weit länger auf meiner Taille, als es nötig gewesen wäre.

Mit einem wilden Prickeln schoss mir der Gedanke durch den ganzen Körper, dass ich ihm offensichtlich gefiel. Das löste die Anspannung, die meinen Körper vorher so ungelenk gemacht hatte. Ich streckte meine Brüste heraus, wackelte bewusst herausfordernd, so wie jede Frau es beherrscht, mit Hüften und Po. Dabei sah ich, wie er schluckte. Ein Blick auf seine Hose zeigte mir, er war fasziniert. Da zeichnete sich nämlich etwas ab …